Als Genossenschaft arbeitet Greenpeace Energy aus Prinzip nicht profitmaximierend. Was wir durch den Handel mit Ökostrom verdienen, investieren wir in die ökologische Qualität unseres Angebotes, in den Bau umweltfreundlicher Kraftwerke und in faire Preise. Unsere Tarife gehören seit Jahren zu den stabilsten am Strommarkt.
Eine Kilowattstunde kostet 21,4 Cent. Dieser Preis errechnet sich aus:
* Der Preis für Strom kann von Monat zu Monat schwanken, da wir bei steigenden Kundenzahlen eventuell Strom nachkaufen müssen, dessen Preis jetzt noch nicht feststeht.
Unsere Vertriebs- und Verwaltungskosten, den Messpreis (2,00 €/Monat) und die Grundgebühr für Netznutzung (0,40 €/Monat) decken wir vollständig über die monatliche Grundgebühr von 8,90 € ab. Somit sind wir wirtschaftlich nicht auf Vielverbraucher angewiesen und freuen uns über jeden konsequenten Energiesparer.
Der Preis einer Kilowattstunde setzt sich aus drei etwa gleich großen Kostenblöcken zusammen:
Größter Kostenfaktor bei der Preiskalkulation sind mit rund 40 Prozent Anteil Steuern und Abgaben (Stromsteuer, Mehrwertsteuer, Konzessionsabgabe etc.).
Fast 20 Prozent machen weiterhin die so genannten Netznutzungsgebühren aus, die für die Durchleitung des Stroms an die Netzbetreiber gezahlt werden müssen.
Rund 40 Prozent des Preises müssen für den Einkauf von sauberen Strom aufgewendet werden. Die Beschaffungspreise für Strom sind in den vergangenen Jahren durch die Preisentwicklung an der Strombörse massiv gestiegen. Greenpeace Energy kauft zwar keinen Strom an der Börse, sondern von ausgewählten Lieferanten. Aber auch die verlangen von uns in der Regel den Preis, den sie bei einem Verkauf an der Börse erzielen würden.
Es ist unser erklärtes Ziel, wirtschaftlich zu arbeiten, ohne Profitmaximierung zu betreiben. Seit dem Jahr 2000 bis 2009 mussten wir unseren Preis deshalb nur um insgesamt 19 Prozent anpassen. Der Rest der Branche schlug im gleichen Zeitraum durchschnittlich um fast 50 Prozent auf. Damit sind wir einer der preisstabilsten Anbieter überhaupt das hat uns auch die Stiftung Warentest in ihrem Heft „test“ vom Februar 2005 bestätigt.