Stromkennzeichnung

Im Juli 2005 ist in Deutschland das neue Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in Kraft getreten. Das Gesetz regelt auch, welche Informationen ein Versorger in Zukunft über seinen Strom an seine Kunden und interessierte Verbraucher geben muss.

Mit dem Strom-Herkunftsnachweis geht Greenpeace Energy schon seit August 2004 über diese Anforderungen hinaus. Die übersichtliche Grafik liefert objektive Informationen über Herkunft, Zusammensetzung und Umweltauswirkung des Stroms. Unsere Kunden bekommen den Herkunftsnachweis mit ihrer Rechnung zugeschickt, er ist aber neben unserer Homepage auch in allen unseren Broschüren zu finden.

Download der Stromkennzeichnung [.pdf / 103K]


Das erfahren Sie zusätzlich in der Stromkennzeichnung von Greenpeace Energy:

Energieträger werden genau aufgeschlüsselt

Der Gesetzgeber sieht bei der Stromkennzeichnung nur eine grobe Aufteilung der Energieträger in Atomenergie, fossile Energieträger und regenerative Energieträger vor.

Beim Klimaschutz macht es allerdings einen großen Unterschied, ob ein Versorger als fossilen Energieträger den Klimakiller Braunkohle oder Erdgas in hoch effizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen einsetzt.

Der EEG-Anteil an den regenerativen Energien wird extra ausgewiesen

Ein großer Teil des in Deutschland produzierten Ökostroms wird nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vergütet. Jeder Energieversorger ist gesetzlich dazu verpflichtet, diesen EEG-Strom zu einer festgelegten Quote und zu einem festgelegten Preis zu beziehen und an seine Stromkunden weiterzuleiten.

Dieser EEG-Anteil hat demnach auch nichts mit einer gewollt umweltfreundlichen Einkaufspolitik eines Versorgers zu tun. In der Stromkennzeichnung weist Greenpeace Energy daher den EEG-Strom als eigenen Anteil aus.

Die Herkunftsländer des Stroms werden benannt

Zu einer transparenten Darstellung des Strommixes gehört auch die genaue Herkunft des Stroms. Greenpeace Energy-Kunden wissen sogar, aus welchen Kraftwerken ihr Strom kommt.

Atommüll wird nicht nur nach seiner Menge, sondern auch nach seiner Gesamtradioaktivität bemessen

Die pro Kilowattstunde erzeugte Atommüllmenge in Deutschland erscheint mit rund 0,001g sehr gering. Die Gesamtradioaktivität dieser Müllmenge beträgt allerdings 8,28 Milliarden Becquerel. Das heißt, pro Sekunde zerfallen 8,28 Milliarden Atome und geben Strahlung dabei ab.

Darüber hinaus ist dieser Atommüll auch hoch giftig. Die von einer Kilowattstunde Atomstrom erzeugte Radioaktivität würde über 300.000 Liter Wasser verseuchen, sollte diese Strahlung nach 1000-jähriger unterirdischer Lagerung in die Umwelt entweichen.


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