Geschichte von Greenpeace Energy eG
REKORDZAHLEN Greenpeace Energy verzeichnet 85.000 Kunden und 16.000 Genossenschaftsmitglieder (Stand Oktober 2008.
KRAFTWERKE Zusätzlich zu den schon gebauten vier Wind- und Solarkraftwerken mit einer Gesamtleistung von 17,5 Megawatt entstehen drei weitere umweltfreundliche Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 21,7 Megawatt: das Fotovoltaik-Kraftwerk Neue Messe Stuttgart (geplante Inbetriebnahme Ende 2008), der Windpark Ketzin (geplante Inbetriebnahme Anfang 2009) und das Weserkraftwerk Bremen (geplante Inbetriebnahme Ende 2009). Die Gesamtinvestitionen in den Kraftwerksbau durch die Greenpeace-Energy-Tochter Planet energy summieren sich auf 47 Millionen Euro).
NEUES DEISGN „Die Natur würde wechseln, wenn sie könnte“ ist das Motto des neuen Auftritts von Greenpeace Energy. Neue Motive und Farben geben dem aktuellen Erscheinungsbild Konsequenz und Sympathie.
SONNENSTROM In Dasing bei Augsburg errichtet Planet energy eine 1,56 MW-Fotovoltaik-Anlage, mit der 500 Haushalte versorgt werden können. Dies ist die größte Fotovoltaik-Aufdachanlage, die bisher von einem Ökostromanbieter realisiert wurde. Eine erste Anlage mit 100 KW wurde 2001 in Schwäbisch Hall gebaut.
GREENPEACE ENERGY zählt mehr als 65.000 Kunden, darunter auch 3000 Geschäftskunden, und ist weiterhin der preisstabilste bundesweite Ökostromanbieter ein Verdienst des genossenschaftlichen Modells.
STROMMIX In diesem Jahr versorgt Greenpeace Energy die Kunden zu 100 % mit Strom aus Erneuerbaren Energien. Etwa 10 % kommen aus Windkraftanlagen der höchste Anteil an Windstrom in einem bundesweiten Stromangebot.
GENEHMIGT Am 31.01.2007 erteilt die zuständige Behörde die Genehmigung zum Bau des von Planet energy und der Projektierungsgesellschaft Tandem geplanten 10 MW-Wasserkraftwerks in Bremen-Hemelingen.
STROMMIX Kunden von Greenpeace Energy haben im Jahr 2005 einen Mix aus 80 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien und 20 Prozent aus Kraft-Wärme-Kopplung auf Gasbasis erhalten.
WINDPARK Anfang April geht im niedersächsischen Soltau der erste Windpark von Planet energy in Deutschland ans Netz.
KONGRESS Unter dem Motto „Stromaufwärts Wege zu einer sauberen Energiewirtschaft“ veranstaltet die Genossenschaft am 20. und 21. Oktober in Mannheim ihren zweiten Energiekongress. Kongressunterlagen im Internet: www.energiekongress.greenpeace-energy.de
JUBILÄUM Nach fünf Jahren am Markt versorgt Greenpeace Energy über 22.000 Haushalte und hat rund 11.000 Genossenschaftsmitglieder.
SIEGEL Kabelsalat.tv, die Kinderhomepage von Greenpeace Energy, wird im Februar mit dem Erfurter Netcode ausgezeichnet.Das Qualitätssiegel für besonders gelungene Kinderseiten im Internet wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben.
KLIMASCHUTZ Unter dem Motto „Wechseln & Helfen“ beteiligt sich die Genossenschaft im Mai als Sponsor am 30. Deutschen Evangelischen Kirchentag. Jeder Neukunde, der über die Veranstaltung zu sauberem Strom wechselt, unterstützt ein Klimaschutz- und Entwicklungshilfeprojekt in Tansania. Rund 10.000 Euro für energiesparende Herde und Solaranlagen kommen so zusammen.
WACHSTUM Am 25. Oktober gibt Greenpeace Energy die Übernahme des Kundenstamms der Marke unit[e] naturstrom bekannt. Zum Jahreswechsel werden damit rund 56.000 Haushalte und Betriebe mit Greenpeace Energy-Strom versorgt. Die Genossenschaft hat 12.000 Mitglieder.
STROMKENNZEICHNUNG Zusätzlich zum Strombarometer und dem jährlichen Monitoringbericht der unabhängigen Gutachter praktiziert Greenpeace Energy als erster deutscher Stromanbieter die Stromkennzeichnung gemäß den Vorgaben der EU: Auf jeder Rechnung wird der genaue Strommix und die dazugehörige Umweltbilanz abgedruckt.
AUSTAUSCH Am 15. und 16. Oktober veranstaltet die Genossenschaft in Hamburg den ersten Energiekongress: „Strom gegen den Strom Perspektiven einer sauberen Energiewirtschaft“.
Rund 300 Teilnehmer, darunter zahlreiche Mitglieder und Kunden, diskutieren mit den rund 30 Experten über Wege zu einer zukünftigen Stromversorgung mit Erneuerbaren Energien. Der Greenpeace Energy-Energiekongress wird in Zukunft alle zwei Jahre ausgerichtet.
BETEILIGUNG Im Dezember geht der Windpark Parndorf 2 ans Netz. An den acht Anlagen ist Planet energy zu 34 Prozent beteiligt. Der Windpark erzeugt ausreichend Strom, um damit 7.700 Haushalte zu versorgen.
ALTERNATIVE Im Januar eröffnet Greenpeace Energy das Portal www.atomstromfreies-internet.de. Damit setzt die Genossenschaft den dramatisch wachsenden Stromverbrauch durch die Internetnutzung auf die politische Tagesordnung.
STROMEXPORT Ab Mai bietet der Luxemburger Stromversorger CEGEDEL seinen Kunden den Ökostrom-Tarif „nova naturstroum“ an. Den Strom für diesen Tarif bezieht CEGEDEL von Greenpeace Energy.
UMZUG Im Juni zieht Greenpeace Energy zusammen mit der Planet energy GmbH ins Hamburger Schanzenviertel. Mehr Kunden und Mitglieder erfordern mehr Betreuung und die mittlerweile über 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen mehr Platz.
ZWISCHENBILANZ Zum Jahresende beziehen rund 20.000 Kunden Strom von Greenpeace Energy, die Genossenschaft ist auf fast 11.000 Mitglieder angewachsen. Insbesondere die Zahl der Gewerbekunden ist stark gestiegen, denn für öffentliche Einrichtungen, Kleingewerbe und Industrie sind stabile Preise bei der Wahl des Energieversorgers enorm wichtig.
NACHWUCHS Im Juni geht unter der Schirmherrschaft des„Löwenzahn“-Moderators Peter Lustig die Greenpeace Energy-Kinderhomepage www.kabelsalat.tv online. Kabelsalat erklärt verständlich und kindgerecht, was Strom ist und wie er produziert wird. Auf der Homepage können Kinder lernen, wie mit Erneuerbaren Energien aktiver Umweltschutz betrieben werden kann.
EMPFEHLUNG Ebenfalls im Juni empfiehlt der Bremer Senator für Bau und Umwelt das Konzept von Planet energy und dem Planungsbüro Tandem für den Bau des Wasserkraftwerks an der Weser. Das Bauvorhaben soll Anfang 2009 fertig gestellt werden. Rund 38 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr soll es einmal liefern, den durchschnittlichen Jahresbedarf von rund 12.500 Haushalten.
NOMINIERUNG Im Herbst wird Kabelsalat.tv vom Deutschen Kinderhilfswerk als besonders gutes Beispiel für kindgerechte Internetseiten gewürdigt und für den Kids Award 2002 nominiert.
TOCHTER Zu Jahresbeginn gründet Greenpeace Energy die Tochterfirma Planet energy GmbH. Planet energy soll das Neubaukonzept der Genossenschaft umsetzen, Solar-, Wasserkraft-, Wind- und Biomasseanlagen planen und betreiben.
SONNENSTROM In Schwäbisch Hall errichtet Planet energy eine 100-Kilowatt-Solaranlage, die am 20. Juni ans Netz geht.
WASSERKRAFT Im Sommer bewirbt sich Planet energy als Teil eines
Konsortiums um den Bau eines Wasserkraftwerks, das unterirdisch neben dem vorhandenen Weserwehr in Bremen-Hemelingen entstehen soll.
PRÄDIKAT Im August benotet die Stiftung Warentest die Servicequalität des Wechsels bei Greenpeace Energy mit „gut“.
START Am 1. Januar beginnt Greenpeace Energy mit der Stromversorgung im ersten Monat für bescheidene 186 Kunden, doch schon bald wächst ihre Zahl auf mehrere Tausend an. Um eine bundesweite Stromversorgung anbieten zu können, sind allerdings rechtliche Schritte gegen Schikanen der Ex-Monopolisten nötig. Die Konzerne versuchen mit allen Mitteln, die Durchleitung von Strom ihrer Konkurrenten zu hintertreiben und Kunden vom Anbieterwechsel abzuhalten.
QUALITÄT Im Mai verleiht die Stiftung Warentest Greenpeace Energy das Prädikat „besonders empfehlenswert“.
TRANSPARENZ Das „Strombarometer“ auf der Website www.greenpeace-energy.de zeigt ab dem 28. April die laufend aktualisierte Zusammensetzung des Strommixes an.
OSTWÄRTS Als erster Ökostromanbieter versorgt Greenpeace Energy ab 1.September auch Haushalte in den neuen Bundesländern.
ZUWACHS Am Jahresende hat die Genossenschaft bereits 8.500 Kunden und über 6.000 Mitglieder.
GRÜNDUNG Kein Anbieter aus dem Ausschreibungsverfahren kann die Greenpeace-Qualitätskriterien hinsichtlich Versorgung, Transparenz und Neubau von Anlagen komplett realisieren. Es reift der Entschluss, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und ein eigenes Unternehmen zu gründen, das den hohen Anspruch an eine zukunftsfähige Energieversorgung erfüllt.
Am 28. Oktober wird Greenpeace Energy eG, die Einkaufsgenossenschaft für sauberen Strom, gegründet. Kooperationspartner für die Abwicklung der Netznutzung und die Kundenabrechnung werden die Stadtwerke Schwäbisch Hall GmbH, die das Greenpeace-Konzept unterstützen. Schon in den ersten Tagen nehmen zahlreiche Verbraucher das Angebot zum Wechsel des Stromversorgers wahr.
AUSLÖSER Im April wird der deutsche Strommarkt geöffnet. Bei Greenpeace fällt kurz darauf der Startschuss für die „Aktion Stromwechsel“. Das Ziel: Verbrauchern soll eine Stromversorgung ohne Atom- und Kohleenergie ermöglicht werden. Innerhalb weniger Wochen bekunden viele tausend Haushalte ihre Bereitschaft, sauberen Strom zu beziehen.
In einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren wird ein Energieversorger für diese möglichen Kunden gesucht.
KONZEPT Ende der 90er Jahre steht in den Mitgliedsländern der Europäischen Union die Öffnung (Liberalisierung) der Strommärkte an. Jeder Haushalt oder Betrieb soll dann seinen Stromversorger frei wählen können.
Damit sauber produzierter Strom unter diesen Bedingungen eine reelle Chance bekommt, entwickelt Greenpeace e.V. in Zusammenarbeit mit Fachleuten ein Konzept für Deutschlands Stromversorgung der Zukunft.